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| Gedankenreich Gefühle, Emotionen und Probleme zum Gedankenaustausch mit der Community |
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#1 |
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Hörer(in)
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Registriert seit: 12.02.2012
Ort: Nagold
Beiträge: 8
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Mein Exil
Ich lebe aber irgendwie lebe ich auch nicht. Kein Tag gibt mir mehr ein besonderes Gefühl, es ist eher wie eine Serie die immer und immer wieder wiederholt wird.
Angefangen hat dieses Gefühl Ende 2010, meine Freundin hatte mich für ihren Drogensüchtigen Ex verlassen der sich die Pulsadern aufgeschnitten hat und meinte er hätte es nur für Sie getan. Meine erste Angefangene Ausbildung musste ich dann wegen einem schweren Autounfall abbrechen was mir aber nichts ausmachte da ich den Chef eh nicht leiden konnte. Arbeitslosigkeit ist doch nicht so schön wie man es im TV immer sieht, die Gedanken der verflossenen Liebe stürmten jetzt ohne von einer Mauer der Ablenkung aufgehalten zu werden auf mich ein. Mit Freunden oder der Familie konnte ich mich auch nicht austauschen. Familie hatte andere Probleme und zu den Freunden war jeglicher Kontakt nach der Berufsschule im Sande verlaufen. Um die Tage zu ertragen lies ich mich auf Antidepressiva setzen um für die Außenwelt zu funktionieren, ruhe in meinen Kopf zu bekommen, anfangs klappte dies auch doch die Maske fing an zu bröckeln und so brauchte ich immer stärkere Medis um meine Gedanken im Zaun zu halten. Ich funktionierte, von innen kaputt doch von außen intakt. Nach einem Kurs übers Arbeitsamt gelang es mir ins Arbeitsleben zurückzufinden, ich bekam einen neuen Ausbildungsplatz und zog um an einen fremden Ort in eine fremde Stadt. Anfangs dachte ich jetzt wird alles anders, es geht wieder bergauf ... falsch gedacht. Dieser neue Ort sollte mein Exil werden. Anschluss an das soziale Netzwerk Fehlanzeige, ich konnte und kann mich auch heute noch nicht mit den Menschen an diesen Ort identifizieren. Morgens geht es zur Arbeit und abends wieder nach Hause in meine 37qm Zelle im 3 Stock, isoliert und von der Gesellschaft, an diesem Ort nicht aufgenommen nur geduldet flüchte ich mich in die Virtuelle Welt die einem die heutige Technik so schön vorspielen kann. Ja, hier bin ich jetzt, an einem Punkt ohne Freunde, ohne am Wochenende mal weg gehen , nur Arbeit, PC und schlafen und ab und zu mal Nachschub für den Kühlschrank besorgen. Die Medis verweigern langsam auch ihren Dienst. Die einsame aber dennoch erträgliche Blase die sie mir geschaffen haben beginnt sich aufzulösen. Der Wunsch wieder Freunde zu haben um was zu unternehmen wird immer größer doch bleibt immer unerfüllt alle Versuche vergebens. Ich habe keine Kraft mehr um mich selber aus meinem Gefängnis der Einsamkeit zu befreien und auch niemand kommt um mir zu helfen. Ich fühle mich einfach Allein und von meiner Umwelt nicht akzeptiert. Ich will kein Einzelkämpfer mehr sein. An Wochenenden wie diesen wünsche ich mir das wenn ich zu Bett geh ich nicht mehr aufwache. Mir einfach das Leben selbst zu nehmen wäre Feige und ist nicht mit meinem Denken vereinbar. Lasst mich in Ruhe ich dreh vollends am Rad,
FUCK YOU Gedanken haut endlich ab! Versuche nicht zu denken, Puls muss sich senken, Und schon wieder sehe ich diesen Gedanken in meine Richtung winken, er kommt nähr und wird immer lauter ICH HÖR DICH NICHT! Doch dann baut er, sich grobklotzig vor mir auf. Schaut mich an, ich schau auf, gugg ihm ins Gesicht Gebe auf -.-* Und jetzt hör Ichs auch, der Gedanke sagt: "Hör auf deinen Bauch"! Das geht mir jetzt vollends an die Nieren, bin kurz davor den Verstand zu verlieren, jetzt muss ich meinen Bauch auch noch ignorieren!
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Vier, Null, Vier. Seite nicht gefunden Hier war mal eine SEITE . Die ist nu wech. (Wir haben die Seite gewarnt: Geh nicht allein in Wald! Das hat sie jetzt davon!) |
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#2 |
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Hörer(in)
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Registriert seit: 07.03.2012
Ort: Preußens Hauptstadt
Beiträge: 27
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Warum gehst Du nicht wieder dort fort? Was hält Dich dort? Bewirb Dich für eine Arbeitsstelle wo anders. In einer größeren Stadt, dann findest Du auch wieder Anschluss. Das Leben ist zu kurz und zu kostbar, als dass man einen Tag nach dem anderen wegwirft.
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Alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben, darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft. Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, dass die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat. (Oscar Wilde)
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#3 |
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Gast
Beiträge: n/a
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leichter gesagt als getan LadySchatten wieder ein neuer ort wieder ein neuer anfang ... wieder ein neuer job ... ohne refferenzen und wohin überhaubt so ohne jeglichen bezug zu irgentwas ...
hir wo ich wohne bin ich eigentlich zuhaus und doch fremd ich lebe die depris aus weil ich mich den medis verweigere ich komme mir vor wie ein sklave existiere nur für die arbeit und für nichts anderes ... aber hir habe ich arbeit macht zwar nit viel spaß aber arbeit ... woanders .... wo anders habe ich nicht einmal arbeit ... also wo sollte man hin ??? .... |
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#4 |
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Hörer(in)
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Registriert seit: 30.11.2010
Ort: in der morbiden europäischen hauptstadt^^ mit den schönsten friedhöfen.....
Beiträge: 29
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geht schon.....
und wenn man erstmal übers inet leute in seiner gegend sucht.........denen es nicht anders geht....... oder komplett neu anfängt ganz woanders.........nicht nur ort sondern auch land vertauscht........aber erst mit der ausbildung in der tasche.......vorher macht es wirklich wenig sinn....... aber sich übers netz neue leute suchen geht auch.....notfalls 3 jahre hart durch ziehen..... |
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#5 |
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Hörer(in)
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Registriert seit: 07.03.2012
Ort: Preußens Hauptstadt
Beiträge: 27
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Sicher ist es nicht sooo leicht - aber was ist die Alternative??? Den Rest Deiner irdischen Existenz in Deinem gemütlichen Elend bleiben aus Angst davor, das es schlimmer werden könnte? Aber was ist schlimmer, als Einsamkeit???
Es gibt immer eine Möglichkeit, wenn man etwas wirklich will. Und wenn der "Leidensdruck" zu groß wird, wirst Du das auch einsehen. Also! Ich sagg ja nicht kündige und wirf alles hin - aber bewerben kannst Du Dich doch in einer anderen Stadt schon mal, während Du arbeitest... Versuche schon mal Menschen aus einer anderen Stadt kennenzulernen... usw... Ich habe so oft neu angefangen. Teilweise echt bei Null und noch darunter. Aber das war es wert!!!
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Alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben, darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft. Wenn man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, dass die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat. (Oscar Wilde)
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#6 |
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Hörer(in)
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Registriert seit: 30.11.2010
Ort: in der morbiden europäischen hauptstadt^^ mit den schönsten friedhöfen.....
Beiträge: 29
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lady schatten...das wär so wie ich es lese aber trotzdem im mom nicht anzuraten:
da is jemand zum 2. mal in der ausbildung..........wie bitte sieht das im lebenslauf aus...wenn der abbruch nr. 3 folgt? deshalb......so blöd es klingt...po zusammen kneifen durch danach gehts doch erst richtig los..... |
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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ganz meiner meinung .. man muß sich erst mal ein fundament bauen befor man dan sich ein häusken draufstellen kann und während man dat fundament baut kan man sich gedanken machen wie dat haus aussehen soll ... notfals kann man am fundament noch änderungen vornehmen , aber erst muß ein fundament da sein .
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