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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Mein letzter Schrei
Blätter klopfen an meine Fenster Die Herbstwinde wehen wieder Stürmisch und unaufhaltsam Ich wünschte, sie könnten mich mitnehmen Weg von alldem hier Weg von dem grauen Sumpf In dem ich untergehe Weg von dem Beton An dem meine Flügel festkleben Weg von den morastigen Dämpfen An denen meine Naivität erstickt Kleinbürgerliche Ansichten liegen In Vorgärten schützend vergraben Unter hübschen Blumenrabatten Aus guten Absichten In meinen Garten fällt Der lärmende Abfall davon Seht ihr denn eure Schilder nicht: „Schon lange zu verkaufen“? Vor meiner Tür stapeln sich Beschwerden Und dann reiß ich mich los Zerbreche das Fundament Um mit meinem letzten Schrei Zu Dir durch zu dringen Ungebrochen und frei Oktober 2004
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#2 |
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Die gute Seele
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Registriert seit: 11.12.2007
Ort: Im Wald des Schwarzen Herzens
Beiträge: 1.491
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Dieses Gedicht erinnert mich von der Thematik her jetzt tatsächlich an eines meiner Gedichte - nämlich 'Regen'.
Ja, die Hoffnung auf Freiheit - so sein zu können, wie man ist, und seinen Wünschen näher zu kommen. Ich weiß nur nicht, wie ich das anstellen soll. Vielleicht auch weil ich Angst davor habe, ein Risiko einzugehen. Es könnte ja was schief gehen...
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Hall of Souls (Mein Name ist Eule - ich flieg hier nur rum!) Einfach schwimmen, einfach schwimmen, einfach schwiiiimmen schwiiimen schwiiimen... Sterben ist das Ding, das deinem Leben den Sinn gibt. Du willst vielleicht nicht da ankommen, aber ohne hast du nur eine lange, lange Straße ins Nirgendwo. As your life begins to fill mine, you will know peace while I begin to hunger again - forever and ever. |
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#3 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wie gesagt, ich hab sehr lange gebraucht, um wirklich alles von mir zu akzeptieren (obwohl meine mutter findet, daß ich das sehr schnell alles mache
). und erst wenn du alles vollkommen von dir akzeptiert hast und siehst, wer du bist, wohin du willst, wie dein weg aussieht und dich in dein schicksal ergibst, bekommst du die kraft, dich wirklich frei zu fühlen, egal, wie die äußeren umstände sind... mir ist das erst letztes jahr gelungen nach einem jahrelangen kampf mit mir und meiner umwelt, in der ich mich x-mal verloren und neufinden mußte, angepaßt hab, um endlich zu erkennen, daß ich so nicht mehr weitermachen kann.. erst seit letztem herbst bin ich wirklich ganz ich selbst und lass mir das von nichts und niemandem mehr wegnehmen. ich muß aber auch dazu sagen, daß mir mein jetziger freund quasi beim letzten schritt geholfen hat. einfach nur dadurch, daß ich ihn kennenlernte und er mich von anfang an völlig akzeptierte, mit allem was mich ausmacht, hab ich gelernt, daß freiheit nicht gleichbedeutend mit alleinsein ist und ich danke ihm an dieser stelle sehr dafür. Es fiel mir verdammt schwer, das risiko mit ihm einzugehn.. aber das ist etwas, das ich schon früher gelernt hab: stecken zu bleiben, sich von seinen unerfüllten sehnsüchten zerfressen zu lassen ist viel schlimmer, als ein risiko einzugehen. am ende hat man immer eine antwort und hat sich bewegt, egal wies lief.. ich hoffe, du findest deinen weg. |
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#4 |
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Die gute Seele
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Registriert seit: 11.12.2007
Ort: Im Wald des Schwarzen Herzens
Beiträge: 1.491
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Es ist schön zu hören, dass Du auch mit Hilfe Deines Freundes einen Weg für Dich gefunden hast. Er muss was ganz Besonderes sein.
Aber in dieser Hinsicht habe ich ebenfalls wertvolle Hilfe erfahren. Mein Freund unterstützt mich auch, wo er nur kann - und der erträgt mich nun schon 7 Jahre ;) Das hilft natürlich ungemein. Was mich gerade auch etwas stärker macht, seid ihr alle, die ich in der letzten Zeit im Forum kennengelernt habe wie auch diejenigen, die ich in meinem direkten Umfeld als meine Freunde bezeichnen kann. Gerade im letzten halben Jahr ist in dieser Beziehung so viel Gutes passiert. Es haben sich zu den wenigen Menschen, die mir schon vorher eine wichtige Stütze gewesen sind, plötzlich wieder andere dazugesellt, denen ich voll und ganz mein Leben anvertrauen würde. Na ja, was das Arbeitsleben betrifft, da muss ich mal schauen. Es hat halt in den letzten zwei bis drei Wochen ein paar Differenzen gegeben, mit denen ich fertig werden muss. Vielleicht habe ich mir da aber auch mal wieder zu viel zu Herzen genommen...
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Schön, daß du Unterstützung bekommst, und jetzt noch neue Freunde dazu bekommen hast. Das ist sehr wichtig. Ich habe nie viele Freunde gehabt, aber die wenigen, die ich hab, sind sehr wertvoll, wobei ich meine brüder auch zu meinen freunden zähle.
Ich muß aber auch sagen, daß ich es nicht bereue, mich mal doch in einem forum *niedergelassen* zu haben, hab immer gehadert damit, aber hier mit all den leuten, die ich hier kennenlerne, gehts mir wirklich gut zur zeit und es tut gut, diese möglichkeit der kommunikation zu haben. |
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#6 |
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Die gute Seele
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Registriert seit: 11.12.2007
Ort: Im Wald des Schwarzen Herzens
Beiträge: 1.491
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Ich kann mich auch glücklich schätzen, meine jüngere Schwester als meine Freundin bezeichnen zu dürfen. Wenn man auch noch Halt innerhalb der Familie bekommt, ist das sehr viel wert.
Das freut mich, dass Du Dich hier so wohl fühlst. Das geht mir auch so - vor allem weil man die Möglichkeit hat, auch ähnlich denkende Menschen zu finden, die weiter weg leben. Ohne das Internet wäre so etwas nicht möglich.
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